Allgemeine ambulante Palliativversorgung

Sr. Gabi – Sr. Birgit – Sr. Gaby

Sr. Gabi – Sr. Birgit – Sr. Gaby

Sr. Claudia – Sr. Andrea – Sr. Davina

Sr. Claudia – Sr. Andrea – Sr. Davina

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Die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatienten so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung, in stationären Pflegeeinrichtungen bzw. stationären Hospizen zu ermöglichen.

AAPV beinhaltet die Palliativversorgung, die von Leistungserbringern der Primärversorgung (in erster Linie den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie den ambulanten Pflegediensten) mit palliativmedizinischer Basisqualifikation erbracht werden kann. Der Großteil der Palliativpatienten, die medizinische und pflegerische Versorgung benötigen, kann auf diese Weise ausreichend versorgt werden. Die Leistungserbringer in der AAPV sind in der Regel nur zu einem kleinen Teil ihrer Zeit mit der Versorgung von Palliativpatienten beschäftigt.

Die Versorgung richtet sich an palliativmedizinischen Therapiezielen und -inhalten aus. Geschulte ehrenamtliche Hospizmitarbeiter werden je nach Bedarf aktiv eingebunden. Reichen die therapeutischen Möglichkeiten nicht aus, um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden, sind die Strukturen der spezialisierten Palliativversorgung einzubeziehen.


Seit dem 01.09.2011 sind wir auch als allgemein ambulant palliativpflegerischer Dienst zugelassen. Unser Team arbeitet eng mit dem ambulanten Hospizdienst OMEGA e.V. zusammen. Unsere Mitarbeiterinnen haben die Zusatzausbildung Palliativ Care für Pflegende mit Erfolg abgeschlossen.
Unser kompetentes Team besteht aus neun qualifizierten Mitarbeiterinnen die Ihnen und Ihren Angehörigen zur Seite stehen.

Die Portversorgung

Beim Portkatheter befindet sich die Portkammer unter der Haut und wird zur Infusion mit einer speziell geschliffenen Nadel angestochen. Zur Schonung der Haut über dem Port wird die Nadel nicht vor jeder Infusion neu gelegt, sondern nur einmal in der Woche durch speziell geschulte Fachkräfte gewechselt.

Der Portkatheter endet in einem großen herznahen Gefäß. Er ist durch eine Manschette fest mit der Portkammer verbunden. Die Portkammer wird auf dem Muskelgewebe fixiert. So kann ein Port, wenn notwendig, über Jahre liegen bleiben. Wird der Port einmal längere Zeit nicht benötigt, so wird die Portnadel entfernt und der Zugang ist durch die Haut verschlossen.
Jede unserer Palliativkräfte, sowie einige extra geschulte Mitarbeiter sind mit der Pflege eines Ports vertraut. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.